Psychische Belastung junger Geflüchteter erkennen und auffangen
Kinder und Jugendliche, die ihre Heimat verlassen mussten, sind oft extremen Belastungen ausgesetzt. Die veränderte Lebenssituation, sprachliche Barrieren, kulturelle Unterschiede und die neue Umgebung stellen sie vor große Herausforderungen. Hinzu kommen nicht selten traumatisierende Erfahrungen auf der Flucht, die tief nachwirken. Angstzustände, depressive Verstimmungen, Rückzug, Isolation oder Identitätskrisen sind häufige Folgen – und der Zugang zu therapeutischer Unterstützung bleibt vielerorts begrenzt oder erfolgt erst spät.
Kunst als Brücke zur inneren Stabilität
Künstlerische Prozesse können hier eine wertvolle Hilfe sein. Sie bieten jungen Geflüchteten einen nonverbalen Zugang zu ihrem Inneren und ermöglichen Ausdruck, wo Worte fehlen. In meinen Gruppen entsteht ein geschützter Raum, in dem Kinder und Jugendliche sich über kreative Gestaltungsmöglichkeiten wie Malen, Zeichnen oder plastisches Arbeiten mitteilen und gleichzeitig entspannen können. Diese Form der Begleitung unterstützt nicht nur die emotionale Stabilisierung, sondern fördert auch Selbstwahrnehmung und soziale Integration.
Zusammen neue Perspektiven schaffen – Austausch und Zusammenarbeit willkommen!
Meine bisherigen Klient:innen kommen aus der Ukraine, Syrien, Eritrea und anderen Ländern. Einrichtungen, Helferkreise und Fachkräfte sind eingeladen, sich mit mir auszutauschen und zu vernetzen, um gemeinsam die bestmögliche Unterstützung für junge Geflüchtete anzubieten.
- Die Begleitung kann auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch stattfinden.
- Gruppenangebote und Termine auf Anfrage
- Finanzielle Fördermittel über Gemeinde, Helferkreise sind ggf. möglich.
Das MalCafé in Otterfing - interkultureller Austausch beim Malen
Das MalCafé in Otterfing bietet geflüchteten Frauen und Männern einmal im Monat einen kreativen Raum zum Malen und gegenseitigen Austausch. Im Mittelpunkt steht das ressourcenorientierte, bunte Gestalten, das es den Teilnehmenden ermöglicht, ihre Kunst mit ihrer persönlichen Lebenssituation zu verbinden und gestärkt in den Alltag zurückzukehren.
In einer entspannten, café-ähnlichen Atmosphäre können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kreativ sein, miteinander reden, lachen und neue Freundschaften schließen. Für das leibliche Wohl sorgen eine Profi-Kaffeemaschine sowie Kaffee und Tee, gesponsert von Wendum, einem regionalen Espresso-Vertrieb. Den Kuchen backen die Teilnehmenden selbst.
Seit 2017 fand das MalCafé im Gemeinschaftssaal des Flüchtlingswohnheims statt. Ab Herbst 2025 laden wir in meine Atelierräume mitten in Otterfing ein. Die Initiative wird weiterhin vom örtlichen Asyl-Helferkreis Otterfing unterstützt und bietet einen festen Treffpunkt für künstlerische Entfaltung und interkulturellen Austausch.
Infos

Erfahrungsaustausch erwünscht! Helferkreise und Sozialarbeiter:innen können mich gerne zum Erfahrungsaustausch kontaktieren
Eindrücke
